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Alltag und die Bildung der Kinder

Als ich mit meinem ersten Sohn in Elternzeit war, habe ich seit seiner Geburt jeden Tag mit ihm Bücher gelesen, gemalt, gebastelt und gesungen. Der Haushalt blieb links liegen.
Damals hatte ich viel zum Thema „Erziehung“ gelesen und war somit der Meinung ich müsste ihn zu einem intelligenten Menschen ausbilden.

Als wir dann unseren zweiten Sohn bekommen haben, waren wir kurz darauf im Renovierungs- und Umzugsstress und hatten dann eben auch einen größeren Haushalt zu bewirtschaften. Also hatte ich einfach viel weniger Zeit für diesen kleinen Krümel und ich musste daran denken wie es früher war – zu der Zeit als mein Opa Kind war.
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Urlaub mit Kindern: Und wie soll das alles ins Auto?

Das erinnert mich an unsere erste Reise, mit einem Kind, nach Polen. Ich war irgendwie verrückt.

Ich habe Wasserflaschen mitgenommen – wer weiß ob in Polen auch drauf steht für Babynahrung geeignet. Gläschen und Windeln habe ich natürlich auch eingepackt. Mein Mann hat versucht mir zuzureden – dass wir dort alles kaufen können, zumindest wenn unsere Windelpackung nicht reichen sollte. Aber ich lies nicht mit mir reden.

Es ging das erste mal für mich zu der Familie meines Mannes, also wollte ich gut darstehen und hatte Kofferweise Kleidung für mich und den Jungen (ein Speikind/Spuckkind). Mein versuchte wieder auf mich einzureden – wir können dort unsere Wäsche waschen, du brauchst nicht so viel einpacken. Aber warum auch immer, ich ließ nicht mit mir reden.

Unterwegs kam dann plötzlich Rauch aus der Lüftung – dachten wir. Es war aber kalte Luft aus der Klima, die kaputt gegangen ist.

Naja, am Ende habe ich natürlich nur die Hälfte der Sachen benötigt und die Gläschen wollte der Junge
nicht essen, weil sie dort frisch für ihn gekocht haben. Klar Wasser und Windeln hätte ich dort auch kaufen können. Gibt es ja alles sogar von den selben Marken. Da ich auch aus Polen komme wusste ich das auch aber … es war halt so … ich war halt so.

Für die Rückfahrt mmusste dann wieder das Auto gepackt werden. Jetzt haben wir aber noch einen Haufen Geschenke und polnische Lebensmittel, die eingepackt werde mussten.
Einen Teil der Sachen haben meine Schwiegereltern in ihrem Auto mitgenommen und trotzdem war unser Auto so voll, dass kein Platz mehr für unseren Buggy war. Den hatten erst kurz vor dem Urlaub bei ebay Kleinanzeigen gekauft (ein Herlag Deluxe in einem schönen Hellblau). Denn Buggy mussten wir zurück lassen aber immerhin hat unsere Familie dort jetzt ein Kind und kann den Buggy gebrauchen.

Das war mir eine Lehre und beim nächsten Urlaub war ich entspannter. Seit dem zweiten Kind, bin ich total locker.

Gläschen brauchen wir nicht, unsere Kinder wollten keinen Brei essen.
Reisebett brauchen wir auch nicht, denn unsere Kinder wollen nicht darin schlafen – bzw lieber garnicht schlafen.
Kleidung wasche ich zur Not im Waschbecken mit Handseife. 😉