Was will ich werden.

Privat weiß ich wer ich bin und was ich will aber beruflich habe ich die Puzzleteile vor mir liegen und weiß nicht wie ich sie zusammen legen soll.

1. Option
Zurück in die alte Firma. Ich brauche nichts Neues suchen und muss mich wieder etwas einarbeiten. Aber dort bin ich noch das kleine Mädchen frisch von der Uni. Das für lau arbeiten geht. In diese Rolle passe ich nicht mehr, seit ich Mama zweier Jungs bin.

2. Etwas Neues suchen
Beim dem Gedanken würde ich gerne etwas ganz Neues machen. Meine Kenntnisse und Fähigkeiten für etwas nützliches/wichtiges einsetzen. Aber wo finde ich diesen Job. Wo kann ich meine technischen Kenntnisse für etwas nützliches einsetzen und nicht nur um eine Firma reicher zu machen.

3. Die Selbständigkeit

Möchte ich Sicherheit oder Freiheit? Freizeit oder Entfaltung? Vielleicht fehlen mir noch Puzzelteile die noch mit den Jahren finden muss. 🙂

Ich beneide Menschen die beruflich aufgehen können. Die gut in etwas sind und auch noch Spaß daran haben. Die mit Begeisterung von ihrem Job sprechen und dennoch Ziele haben, sich weiter zu entwickeln.

So viele Berufe habe ich schon ausprobiert und ich war auch gut in allem aber ich war nicht mit ganzem Herzen dabei. Das suche ich…

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9 Gedanken zu “Was will ich werden.

  1. Hierzu kann ich dir kurz sagen, wie es bei mir war: Ich wollte eigentlich nie selbständig sein. Hatte ein bisserl Angst vor der ganzen Verantwortung. Ob ich das ganze Rundherum (Termine, Buchhaltung, Kundenakquise,… ) auch schaffen würde. Es hat sich für mich so ergeben, dass ich keine andere Wahl mehr hatte. Ich musste mich als Grafikdesignerin selbständig machen. Ich bin selbst Mama zweier kleiner Jungs und kann nur sagen: Es funktioniert. Viel besser als erwartet. Natürlich ist es seeeehr anstrengend. Ich arbeite, wenn die Buben schlafen oder im Kindergarten / bei der Tagesmutter sind. Es bleibt zwar wenig Zeit für mich, aber ich sehe die Arbeit selbst als mein Hobby. Und ich kann mir Zeit für die Kinder nehmen, wenn wir sie brauchen.
    Fazit: Wenn die Umstände mich nicht dazu gezwungen hätten, hätte ich den Mut zur Selbständigkeit vielleicht gar nicht aufgebracht. Ich habe den Schritt aber bisher nie bereut! Also egal, wie du dich entscheidest: Sei mutig und probier es aus. Du kannst dich ja später immer noch umentscheiden oder Kompromisse (z.B. Teilzeit, nebenbei selbständig,…) finden. Alles Gute! 🙂

    • Vielen lieben Dank!! Das gibt mir Hoffnung! Vor allem weil deine Situation so ähnlich zu meiner klingt 🙂

      Ich könnte jetzt die Elternzeit nutzen um mit der Selbständigkeit anzufangen, wenn da nicht die Angst vor dem Finanzamt wäre. Kann ich denn so eine Selbständigkeit „einfach so“ nebenher laufen lassen? Egal ob ich gerade aktiv bin oder nicht?

      Dann könnte ich das letzte Elternzeit Jahr dazu nutzen um zu testen wie es läuft und dann am Ende der Elternzeit entscheiden ob ich dabei bleibe (das Gehalt bei meinem aktuellen Arbeitgeber, würde die Kita-Gebühren decken und viel mehr würde nicht bleiben). Ich befürchte nur, dass es dann irgendwelche Folgen hat die ich nicht vorhersehe.

      So ein kleines Taschengeld könnte ich momentan wirklich gut gebrauchen. Was hat dein Mann/Partner damals dazu gesagt? Oder wie konntest du ihn davon überzeugen? Konntest du dir gleich am Anfang die komplette Software leisten?

      Nochmals vielen lieben Dank… 🙂

      • Du bist aus Deutschland, oder? Da ist die Situation vielleicht etwas anders als in Österreich, aber ich hab als erstes ein Beratungsgespräch bei der Wirtschaftskammer gemacht. Dort gibt es eine eigene Abteilung, den „Gründerservice“, der sämtliche Ängste beseitigen und Unklarheiten beiseite räumen kann 🙂

        Finanziell hatte ich keine besonders großen Aufwendungen. Computer und Co waren ja ohnehin schon vorhanden, ein Büro musste ich nicht mieten (ich sitze immer noch im heimischen Wohnzimmer…) die Software (Adobe CC) lease ich.

        Mein Mann… Tja, der wohnt mit seiner Freundin in der Schweiz und hat sich seitdem weder finanziell noch persönlich um seine Kinder gekümmert, wodurch meine Selbständigkeit eigentlich erst so richtig nötig wurde. Mittlerweile hat er natürlich das Präfix „Ex-“ erhalten.

        Meiner Meinung nach hast du bei einem Computer-Job von zuhause kein allzu großes finanzielles Risiko, weshalb dem Versuch nichts im Wege stehen sollte. Informier dich einfach mal beim zuständigen Amt!

        PS: Und ja, vor dem Finanzamt hatte ich auch ein bisserl Angst – das schaut bei mir zuhause allein architektonisch schon furchteinflößend aus – aber gerade dort saß der hilfsbereiteste Mensch am Weg meiner Firmengründung 🙂
        Die tun nix!

        Alles Liebe

      • Ja, ich komme aus Deutschland und habe mich schon vor Jahren vielfach beraten lassen. Hatte damals auch viele Kontakte zu selbständigen Grafikdesignern geknüpft. Bei einem habe ein Praktikum gemacht, durch die Kenntnisse die ich dort erworben hatte, bin ich zu meinem aktuellen Job gekommen.

        Das war direkt nach meinem Abschluss und ich war seit einem Jahr auf Jobsuche.

        Mich hat die Selbständigkeit schon während meines Studiums gereizt aber mein Mann hatte in seiner Familie sehr negative Erfahrungen mit Selbständigkeit gemacht. Er würde mich zwar unterstützen, äußert natürlich aber auch seine Ängste.

        Meine Familie hat zwar auch nicht unbedingt Erfolge mit Selbständigkeiten gehabt aber wir sind optimistischer, waghalsiger oder auch naiv – wie mein Mann sagen würde.

        Ich persönlich denke nicht, dass etwas schlimmes passieren könnte. Wie du schon sagst, ich benötige kein Büro und kein immenses Eigenkapital. Mir droht da nicht so schnell die Insolvenz, da ich nicht irgendwelche teuren Waren einkaufen muss und keine Angestellten habe. Wenn aber etwas schief laufen sollte, dann sitzt mein Mann mit im Boot.

      • So, ich habe jetzt einen Plan.

        Ich habe jetzt erstmal meinen Arbeitgeber gefragt, ob er mir während der Elternzeit eine regelmäßige Anzahl an Stunden geben kann. So kann ich mich langsam auf den Wiedereinstieg vorbereiten und ich habe ein sicheres Einkommen.

        Zu tun gibt es genug – wenn er es aber ablehnen sollte, werde ich ihm mitteilen, dass ich mich nebenberuflich Selbständig machen möchte.

        Jetzt heißt es warten aber ich freue mich schon aufs Arbeiten.

      • Wäre natürlich optimal. Könntest du für deinen Arbeitgeber auch von zuhause aus arbeiten oder musste du dazu ins Büro?

      • Ich würde von Zuhause aus arbeiten (hoffentlich so ca 10 Stunden/Woche), denn ich habe noch meinen kleinen Sohn hier. Der Große kommt in den Kindergarten.

        Ab nächsten Jahr kommt dann auch der Kleine in den Kindergarten und dann bin ich Teilzeit im Büro.

        Das Gute ist, dass ich meinen Mann von der Selbständigkeit überzeugen konnte. Also egal wie es ausgeht, er steht zu mir. 🙂

      • Perfekt! Na, dann wünsche ich mal alles Gute für diesen Weg und bin gespannt, hier weiter von deiner Arbeit zu lesen. Und herzlichen Glückwunsch auch zum Mann! 😉

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