Wenn Minimalismus und Nachhaltigkeit zu komplex werden

Das sehe ich auch so, jeder muss das Thema auf sein eigenes Leben anpassen. Für mich ist Minimalismus, das loszulassen was ich nicht benutze oder brauche es aber dennoch aufbewahre. Mir wächst die Menge an Dingen über den Kopf. Ich möchte das aber nicht radikal oder gar religiös umsetzen.

Solche Gedanken haben mich auch belastet als ich Vegetarier war oder auch als ich noch gläubig war. Ständig die Fragen im Kopf … darf ich das? Ist es richtig? Wie kann ich mich optimieren? Die Gedanken kreisten nur darum, ich konnte keinen Schritt machen ohne nachzudenken oder abzuwegen. Ständig von allen Seiten Einschränkungen und Widerstände … so wollte ich mein Leben nicht weiter leben und ich habe daraufhin mein Leben komplett verändert.

Genieße dein Leben und lass auch mal locker. Das Leben ist zu schön und zu kurz um ständig zu grübeln, sich Vorwürfe zu machen oder ein schlechtes Gewissen zu haben. Mache es so wie du dich dabei wohl füllst und zwänge dich nicht in eine Rolle die nicht zu dir passt.

Ich lerne in den letzten Jahren, viele Dinge an mir zu akzeptieren und diese Eigenschaften von mir nicht vor anderen zu verstecken. Siehe da die Leute akzeptieren mich so wie ich bin und ich muss mich nicht verstellen. Hoffentlich gelingt es mir in den nächsten Jahren mich noch weiter zu öffnen und mich nicht zu verstellen. 😉

von allem zu viel.

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Neulich fiel mir auf, dass ich momentan selten hier bin. Auf der Suche nach Ursachen kam ich zum scheinbar paradoxen Fazit: mir wird der Bereich Minimalismus gerade etwas zu komplex. Um das etwas verständlicher zu machen, genügt ein Blick auf die gängigste Forderung dieses Themas: weg mit dem Unnötigen, um Freiraum für das zu schaffen, was uns wichtig ist. Nach mehreren Jahren des permanenten Ausmistens und Reduzierens komme ich zunehmend besser in diesen Handlungsmodus, was sich in zahllosen Reisen, Unternehmungen und Begegnungen äußert. Blöd nur, wenn dann zu Hause doch wieder eine Liste darauf wartet, dass man täglich etwas Aussortiertes einträgt. Das Internet suggeriert, dass man sich noch viel tiefergehend mit den Themen Minimalismus und Nachhaltigkeit beschäftigen könnte und es ja bei Weitem nicht damit getan ist, einfach nur mal eine Verschenkkiste rauszustellen. Dass die ersten Projekte schon wieder eine Kehrtwendung machen und/oder einen Blick auf Minimalismus 2.0 freigeben. Vieles…

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