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Upcycling: Baby-Pullover

schlumperjule

Hallo ihr Lieben!

Man kann ja nicht immer nur neue Stoffe kaufen (Pssst… es sind schon wieder zwei Pakete unterwegs!) und muss auch mal Neu aus Alt machen. Deshalb hab ich einen alten Pulli zerlegt und einen wunderschönen Wal-Pulli für L. daraus gemacht. Das Schnittmuster habe ich aus der aktuellen Kinder-Ottobre (allerdings abgewandelt) und zum Motiv der Wal-Applikation habe ich mich von lillestoff inspirieren lassen.

Und so wurde aus einem Teil, das seit Jahren nicht mehr getragen wurde, Folgendes:

Aus Alt…

alter dunkelblauer Pullover

… mach Neu!

dunkelblauer Baby-Pullover mit Wal-Motivdunkelblauer Baby-Pullover mit Wal-Motiv

Leider ist das gute Stück noch etwas zu groß, aber ich freue mich schon sehr, wenn L. ihn dann regelmäßig trägt. Es wäre auch zu schade um den alten Pulli gewesen, denn der Stoff hat wirklich eine großartige Kuschelweich-Qualität!

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Die Anrichte mit Platz für Gäste und warmes Essen: Peters Gesellenstück

wifrewu - wild.frech.wunderbar

Die letzte Zeit war für Peter und micht echt hart. Peters Gesellenstück hat uns echt gefordert und alles auf den Kopf gestellt. Peter hat einige Nächte im Auto neben der Werkstatt geschlafen um quasi rund um die Uhr an seinem Gesellenstück arbeiten zu können und ich war für diese Zeit alleinerziehend und habe aus der Weite mitgelitten. Jetzt ist es vorbei. Es ist fertig. Ich bin unendlich stolz auf Peters Werk, die Denkleistung, die Feinheiten und die harte körperliche Arbeit die darin steckt.

Ich gebe zu, der weibliche Einfluss bei der Gestaltung der Anrichte ist nicht von der Hand zu weisen… aber wenn ich es gemacht hätte, sähe es noch… verspielter aus 🙂 Peter und ich haben zusammen ein Möbel entworfen, das uns beiden gerecht wird… das muss man als Paar erstmal schaffen 😉

Voller Stolz darf ich euch heute die Anrichte präsentieren, die Platz für Gäste hat durch zwei…

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Blaudruck

Einfach und total schön!

Der Judith ihr Blog

Meine liebe Freundin hat letzthin an einem Messestand ein paar handgeschnitzte Stempel nebst Druckfarbe von Blauweißchen erstanden. Das haben wir jetzt zusammen ausprobiert und ich durfte einen Tischläufer bedrucken.

blaudruck, stempel, tischtuch Blumenranke und Blümchen im Detail

Sie lässt sich Zeit, meine Freundin. Wenn sie etwas kauft, dann wählt sie sorgfältig aus. So sorgfältig, dass ich meist schon nach Sitzplätzen und Kaffee Ausschau halte, wenn ich mit ihr einkaufen bin. ABER: Sie kauft schlussendlich nur Dinge, mit denen sie wirklich Freude hat und bereut keine vorschnellen Entscheidungen.

blaudruck, stempel, tischtuch, blume Blumenstempel sechsfach als Schneeflocke angeordnet

Das bewundere ich nicht nur, ich profitiere oft auch davon 🙂
Wie in diesem Fall, als sie mich mit ihren neu erworbenen Holzstempeln und passenden Stoff-Farben besuchen kam. Wir gingen die seitenlange Anleitung durch und haben uns schließlich über unsere ersten Druck-Erfahrungen gewagt. Es hat super Freude gemacht und mit dem Ergebnis bin ich auch zufrieden. Die Abdrücke sind zwar alles…

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Slingtasche

Tolle Idee und schöne Stoffwahl.

Piratenglück

Nun habe ich mir vor wenigen Monaten eine soooo tolle Tasche genäht, aber irgendwie ist sie zur Zeit ungeeignet für mich, weil ich den Kleinen ja immer trage, wenn wir unterwegs sind. Dabei rutscht mir die Tasche mit dem Baumwollgurt immer von den Schultern. Aha – also haben Slingtaschen doch ihre Berechtigung…!

Slingtasche

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Wenn Minimalismus und Nachhaltigkeit zu komplex werden

Das sehe ich auch so, jeder muss das Thema auf sein eigenes Leben anpassen. Für mich ist Minimalismus, das loszulassen was ich nicht benutze oder brauche es aber dennoch aufbewahre. Mir wächst die Menge an Dingen über den Kopf. Ich möchte das aber nicht radikal oder gar religiös umsetzen.

Solche Gedanken haben mich auch belastet als ich Vegetarier war oder auch als ich noch gläubig war. Ständig die Fragen im Kopf … darf ich das? Ist es richtig? Wie kann ich mich optimieren? Die Gedanken kreisten nur darum, ich konnte keinen Schritt machen ohne nachzudenken oder abzuwegen. Ständig von allen Seiten Einschränkungen und Widerstände … so wollte ich mein Leben nicht weiter leben und ich habe daraufhin mein Leben komplett verändert.

Genieße dein Leben und lass auch mal locker. Das Leben ist zu schön und zu kurz um ständig zu grübeln, sich Vorwürfe zu machen oder ein schlechtes Gewissen zu haben. Mache es so wie du dich dabei wohl füllst und zwänge dich nicht in eine Rolle die nicht zu dir passt.

Ich lerne in den letzten Jahren, viele Dinge an mir zu akzeptieren und diese Eigenschaften von mir nicht vor anderen zu verstecken. Siehe da die Leute akzeptieren mich so wie ich bin und ich muss mich nicht verstellen. Hoffentlich gelingt es mir in den nächsten Jahren mich noch weiter zu öffnen und mich nicht zu verstellen. 😉

von allem zu viel.

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Neulich fiel mir auf, dass ich momentan selten hier bin. Auf der Suche nach Ursachen kam ich zum scheinbar paradoxen Fazit: mir wird der Bereich Minimalismus gerade etwas zu komplex. Um das etwas verständlicher zu machen, genügt ein Blick auf die gängigste Forderung dieses Themas: weg mit dem Unnötigen, um Freiraum für das zu schaffen, was uns wichtig ist. Nach mehreren Jahren des permanenten Ausmistens und Reduzierens komme ich zunehmend besser in diesen Handlungsmodus, was sich in zahllosen Reisen, Unternehmungen und Begegnungen äußert. Blöd nur, wenn dann zu Hause doch wieder eine Liste darauf wartet, dass man täglich etwas Aussortiertes einträgt. Das Internet suggeriert, dass man sich noch viel tiefergehend mit den Themen Minimalismus und Nachhaltigkeit beschäftigen könnte und es ja bei Weitem nicht damit getan ist, einfach nur mal eine Verschenkkiste rauszustellen. Dass die ersten Projekte schon wieder eine Kehrtwendung machen und/oder einen Blick auf Minimalismus 2.0 freigeben. Vieles…

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Über das Lecken einer Waschmaschine

Das war lustig … sorry ich bin ein klitzeklein wenig Schadenfroh. Das hast du echt süß beschrieben … Wahnsinn was Mann so alles mit einem handtuchgroßen Handtuch machen kann. 🙂

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Schreiben beruhigt. Ich muss viel schreiben. Und es gibt Fragen zu klären: Wie fotografiere ich Wasser auf Holzboden, der eigentlich Linoleum-Boden ist? Man muss schon sehr genau hinsehen, um unten rechts im obigen Foto die Pfütze sehen zu können. Weitere hier zu klärende Frage: Warum gibt es keinen Not-Türöffner bei meiner Waschmaschine, die eigentlich meiner Mitbewohnerin gehört? Ist die zu erreichende Größe der Not genormt, die es braucht, um einen Tür-Öffner zu installieren? Vermutlich ist es eine Frage des Preises. Eine Preisfrage, für deren Beantwortung es aber keinen Preis gibt. Somit gibt es zwei Arten von Preisfragen. Ich meine hier die zweite.

Es ist gerade acht Uhr am Morgen. Typische Zeit für unseren Waschvollautomaten, seine Runden zu drehen. Enorm, wie oft sich die Trommel dreht, um doch nirgends anzukommen. Auch heute werde ich wieder Wäsche aufhängen. Ich tue das so ziemlich jeden Tag, weil wir entweder viel waschen oder der…

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Minimalismus

Schon seit längerem interessiere ich mich für den Minimalismus.

Ich habe festgestellt, dass ich so viel Schmutzwäsche habe, weil wir einfach zu viele Kleidungsstücke haben. Dann kaufe ich „neue“ (Flohmarkt) Teile und stelle irgendwann fest das wir das eigentlich schon haben … es lag nur unterm Wäscheberg begraben. Vieles haben wir doppelt, einfach weil wir die Sachen nicht wiederfinden. Wie beklopt ist das?

Ich habe hier haufenweise Kisten mit Erinnerungsstücken. Wozu? Damit sie einstauben? Warum habe ich „Angst“ das weg zu werfen? Zum Beispiel einige Geschenke zur Hochzeit … die wichtigsten paar habe ich im Wohnzimmer in der Vitrine … der Rest ist Schnikschnak und liegt im Keller … ich brauche die Sachen nicht. Warum bewahre ich sowas auf?!

Welche und wieviele von den gemalten und gebastelten Sachen der Kinder soll ich aufbewahren? Ist das später für die Kinder eine schöne Erinnerung oder doch nur Balast den ich an sie weitergebe? Wie meine uralten Schulsachen … die ich von Umzug zu Umzug schleppe, wegräume und umräume.

Jetzt ist Schluss … ich minimalisiere … so gut es geht als Familie. Einfach nur für mich … meinen Kram … meinen Balast. Es muss sein … sonst verliere ich den Überblick. Alte Porzellanfiguren aus meiner Kindheit, Puppen, Zeichnungen …. warum so viel?

Auch die Kinder haben viel zu viel Schrott. Vor allem diese blöden Überraschungseier die sie Geschenkt bekommen … nur Müll drinne … ich mag aber nicht Dinge wegschmeißen die nicht vollkommen kaputt sind. Die blöden Ü-Figuren sind neu. Warum also wegschmeißen und Müll produzieren? Warum aber behalten, wenn man mit dem Schrott nicht spielen kann?
Überall fliegt so ein Zeug herum und wird von Seite zu Seite geräumt.

Ferngesteuerte Autos die nicht mehr funktionieren … naja kann man auch so mit spielen … aber mittlerweile haben wir drei davon … die Kinder sind beim Aufräumen überfordert. Kein Wunder, denn ich bin es auch!

Alte Bücher, viele werde ich nicht nochmal lesen, schleppe in Umzugkartons mit. Warum? Um mit dem Bücherregal anzugeben? Warum sonst? Geiz und Gier?

Mittlerweile kaufe ich mir kaum noch neue Kleidung und ich bin wirklich zufrieden damit. Für die Kinder habe ich aber zu viel. Wir sind an einigen Ecken sparsamer als andere aber weit entfernt von dem was ich mir wünsche … nur Dinge zu besitzen die man tatsächlich benötigt oder die einen wirklich glücklich machen.

Wenn ich höre, dass manche Frauen 20-50 paar Schuhe haben, dann empfinde ich Mitleid aber ich selbst habe auch noch einiges an Überfluss. Verrückt es gibt Menschen auf dieser Welt die kaum etwas zum Leben haben und Menschen die so viel haben, dass sie nicht mehr wissen was sie sich schenken oder kaufen sollen. Ich bin glücklich über meine Position im Leben, dass es mir an nichts fehlt aber ich möchte dennoch kein Leben im Überfluss.