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Was will ich werden.

Privat weiß ich wer ich bin und was ich will aber beruflich habe ich die Puzzleteile vor mir liegen und weiß nicht wie ich sie zusammen legen soll.

1. Option
Zurück in die alte Firma. Ich brauche nichts Neues suchen und muss mich wieder etwas einarbeiten. Aber dort bin ich noch das kleine Mädchen frisch von der Uni. Das für lau arbeiten geht. In diese Rolle passe ich nicht mehr, seit ich Mama zweier Jungs bin.

2. Etwas Neues suchen
Beim dem Gedanken würde ich gerne etwas ganz Neues machen. Meine Kenntnisse und Fähigkeiten für etwas nützliches/wichtiges einsetzen. Aber wo finde ich diesen Job. Wo kann ich meine technischen Kenntnisse für etwas nützliches einsetzen und nicht nur um eine Firma reicher zu machen.

3. Die Selbständigkeit

Möchte ich Sicherheit oder Freiheit? Freizeit oder Entfaltung? Vielleicht fehlen mir noch Puzzelteile die noch mit den Jahren finden muss. 🙂

Ich beneide Menschen die beruflich aufgehen können. Die gut in etwas sind und auch noch Spaß daran haben. Die mit Begeisterung von ihrem Job sprechen und dennoch Ziele haben, sich weiter zu entwickeln.

So viele Berufe habe ich schon ausprobiert und ich war auch gut in allem aber ich war nicht mit ganzem Herzen dabei. Das suche ich…

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Warum mir der Blog gut tut.

Das schreiben hier tut mir gut. Als Kind habe ich eine Tagebuch geführt und irgendwann habe ich es gelassen aber ich habe es bis heute und lese gerne darin.

Jetzt habe ich den Blog und durch das schreiben, kann ich meine Gedanken sortieren und ich komme zu Wort. Seit dem ich Hausfrau bin, werde ich in interessanten Gespräche höflich übergangen. Da wird mein Mann nach seinem Beruf gefragt (was ich ihm gönne 🙂 ) und mich fragt keiner mehr. Vielleicht denken sich die Leute, dass ich uninteressant bin als Hausfrau oder sie denken ich habe keinen Job und sie würden mich mit der Frage … ich weiß nicht … bloßstellen vielleicht…

Dabei bin ich doch so stolz auf meinen Job und würde auch gerne über die weite Welt sprechen und nicht abseits stehen oder nur nach Kinderthemen gefragt werden. Mein Kopf beschäftigt sich Tag und Nacht mit den Kindern. Ich genieße es, wenn ich zumindest mal mit meinem Mann über berufliches Diskutieren kann. Zum Glück nimmt er mich ernst. 😉

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Der Mensch brauch Träume und Ziele.

Es ist ein schönes Gefühl einen Traum oder ein Ziel zu haben.
Mein persönlicher Traum oder auch berufliches Ziel, ist es mich selbständig zu machen. Durch Verwandte und Bekannte die selbständig sind weiß ich, dass es viel Arbeit ist und man schnell auf die Nase fallen kann.

Vor der vielen Arbeit habe ich keine Scheu aber vor der Buchführung schon. Denn ich bin ein Mensch der Farben und Formen versteht aber keine Zahlen. Das Finanzamt löst in mir irgendwie eine Angst aus.

Außerdem ist es auch so, dass es Grafikdesigner wie Sand am Meer gibt. Berufsbedingt wissen sie sich zu vermarkten und es gibt sie in jeder Preisklasse. Aus Erfahrung anderer weiß ich, dass man Kunden finden kann aber leider sind viele nicht zahlungswillig.

Ich mag es einfach nicht jeden Tag den gleichen Alltag zu haben. Die Fahrt zur Arbeit, das unpersönliche Büro und immer die gleichen Aufgaben ohne Herausforderung.

Das größte Problem ist aber, dass mir eine Idee fehlt wie ich mich von den anderen unterscheiden könnte. In Polen gibt es so einen Spruch: „Der Schuster läuft mit löchrigen Schuhen herum.“

Aber ich habe ja noch Zeit. 😉 Solange werde ich nach meiner kleinen Nische suchen und Träumen.

Wenn ich Privat kreativ sein soll, dann setzte ich mich so unter Druck, dass mir nichts einfällt. Wie jetzt z.B. ein Layout für das Fotobuch zum Rubin-Hochzeitstag. Für die Arbeit muss ich mir täglich etwas einfallen lassen und da klappt es auch. Die Blockade habe ich aber erst seit meinem Studium.

Was macht ihr Beruflich und seid ihr damit zufrieden? Seid ihr an eurem Ziel angekommen?