Kurzmitteilung
6

Ich habe gestern mit dem Verkaufen und Verschenken angefangen. Heute werde ich ein paar Kinderfreie Stunden haben und hier Ordnung machen.

Eigentlich wollte ich nähen aber das kann ich auch Abends machen, wenn mein Kopf dann nicht mehr um die nicht erledigten Dinge kreist.

Ich freue mich schon Ordnung zu machen! 🙂

5

Ich will … ich will … ich will

Ich habe eine neue/alte Nähmaschine über die ich mich total freue und ich will darüber berichten aber keine Zeit/Energie…

Ich habe so viele Projekte zu nähen aber…

Ich will noch so viel bloggen aber…

Ich muss zum Orthopäden/Masseur aber…

Ich will… so viel… aber ich komme nicht dazu. Hab mir einen Kalender gekauft … weil ich im Internet, so tolle Fotos von bunten, organisierten Einträgen in Kalender gesehen habe … nur weiß ich nicht so recht wie ich das machen soll. Irgendwie hilft mir nur das eintragen von Terminen nichts … ich will mich irgendwie organisieren / strukturieren NUR WIE? Ich bin ein verträumter Chaot und habe kein Gefühl für Alltag, Regelmäßigkeit, Struktur … alles das was Kinder angeblich so dringend benötigen. Ich lebe in den Tag und kann irgendwie nicht vorausschauend denken/planen.

Immerhin habe ich mir, nach langer Zurückhaltung, mal Dinge gekauft die nicht notwendig sind  … nicht mal teuer waren … Kleinigkeiten (z.B. 2 schöne Becher) … die mich aber so erfreuen. Weil ich mir einfach etwas gegönnt habe. Hin und wieder tut das gut.

4

Urlaubsreif

Ich bin Urlaubsreif und damit meine ich nicht irgendwo verreisen, bloß nicht.
Zuhause sein … ganz alleine … das ist Urlaub. Den Samstag kann ich kaum erwarten.
Keiner der mit mir spricht, Ruhe, Stille und Freizeit.
Keine Geruchsbelästigung durch volle Windeln und nasse Hosen.
Kein Schreien, Jammern und Rufen.
Kein fester Tagesablauf.

Ich freue mich 🙂

image

image

image

0

Ich bin so aufgeregt

Samstag habe ich freie Bude, das Haus für mich – mindestens für den halben Tag. Das letzt mal ist so lange her, ich weiß garnicht mehr.

Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf, die gerne machen würde aber wahrscheinlich weiß ich dann vor lauter Freizeit nicht was ich machen soll. Am Ende putze ich den Kühlschrank, saug den Keller, wische die Fenster, packe die restlichen Umzugskartons aus (wir sind Anfang diesen Jahres umgezogen 😁) und Räume mein Arbeitszimmer/Atelier auf.

Hier Dinge die ich mir wünsche zu machen:
– Nähen
– ein Bild weiter malen, dass ich vor über 8 Jahren meinem Mann als Geschenk versprochen habe und das schon zwei Umzüge mitgemacht hat
– im Garten sitzen und lesen

1

Locker lassen und genießen oder Locker durch den Alltag

Wenn ich über meine Handlungen nachdenke, dann frage ich mich warum ich so viel schimpfe und mir (und den Jungs) so einen Stress mache. Dabei bin ich schon in vielen Dingen locker – ich lasse sie alleine essen und kleckern und matschen, Toben und (in meinen Augen) Unordnung verbreiten, lasse sie meine „eigenen Sachen“ durchstöbern, lasse sie mit Kleidung ins Planschbecken, mit Socken in den Garten, der Große hilft beim kochen, aufräumen … und und und.

Klar, die Kinder schreien, meckern, jammern, toben und reden ununterbrochen. Da fällt es mir nicht immer leicht die Nerven zu bewahren vor allem wenn, ich dann auch noch müde bin, in Gedanken oder unter Zeitdruck.

Aber ich denke es geht auch mit weniger Schimpfen und viel mehr Spaß und Einigkeit. Hier ein paar Beispiele die ich meine:

Der kleine greift in die Toilette oder zur Klobürste. Ich finde das ekelig aber muss ich da gleich Schimpfen? Es würde doch reichen, wenn ich igitt sage (mit einem passenden Gesichtsausdruck) und ihm dann die Hände wasche. Er will doch nur nachahmen was wir Großen machen und die Welt erkunden.

Der Große zertrampelt mir etwas im Beet oder rupft mir etwas raus. Muss da denn gleich meckern und mein Puls steigen. Er ist so doch schon so vorsichtig, achtsam und lieb. Wenn er etwas macht, dann weil eine Idee ein Gedanke dahinter steckt. Wenn ich nicht gleich schimpfe und ihn anhöre, dann ist dieser Gedanke dahinter meist so schlau oder lustig, dass ich nicht mehr schimpfen kann. Er wollte doch nur die Blattläuse weg machen, ernten oder Unkraut entfernen oder oder oder. Er entschuldigt sich dann ja auch sofort aber die Neugier treibt ihn wieder zu neuem „Unfug“. Heute hat er eine Blume halbiert (nichts dramatisches – heute bin ich gut drauf), da habe ich ihm gesagt, dass ich traurig bin wenn die Blume deshalb nicht blühen wird. Da hat er sich ganz ehrlich entschuldigt, mich in den Arm genommen und mir einen Kuss gegeben. Ich hätte weinen können, so gerührt war ich und ich mache mir und ihm Stress wegen irgendwelchen Lappalien (in dem Moment wo es passiert, sieht man es häufig anders). Ich meine die Pflanzen wachsen nach. Das Obst- /Gemüsebeet haben wir doch für die Kinder angelegt, damit sie sehen woher alles kommt, wie viel Zeit und Arbeit es kostet bis man eine Gurke ernten kann. Dann soll er doch rupfen und pflücken und trampeln. Ich werde noch genug Zeit in meinem Leben haben für einen perfekten Garten oder für meine Hobbys. Später werde ich die kleinen Füße die durch das Beet trampeln vermissen.

Meine Kinder sind so lieb und brav, sie haben es nicht verdient unterdrückt zu werden. Sie sollen sich entfalten können und selbstbewusst werden.

Jetzt kämpfe ich noch um meine Freizeit aber wenn die Kinder dann älter sind, werde ich mich so daran gewöhnt haben, dass ständig einer an mir hängt … da werde ich sie nicht loslassen können … in die große weite Welt. Dann doch lieber jetzt genießen, nicht später bereuen und sie dann loslassen, wenn sie ihre Freiheit wollen. Oder? 😉