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Das Lachen

Letztens musste ich richtig lachen – so richtig laut und ich konnte nicht aufhören.  🙂

Da ist mir aufgefallen, dass ich in den letzten Jahren wenig gelacht habe. Nicht das ich traurig war aber ich habe „nur“ gerinst, gelächelt, gefreut aber nicht aus dem Bauch heraus gelacht. Früher konnte ich so lachen, dass ich Muskelkater im Bauch hatte.
Ich habe die Leute in meiner Familie beobachtet, wie sie laut lachen und sich krümmen – über alltägliches das mich nicht mehr zum lachen brachte. Mich brachte kaum noch etwas zum lachen, ich wirkte irgendwie abwesend.
Meinem Mann war das auch schon aufgefallen, als ich ihn darauf ansprach.
Also habe ich gegooglet aber die ganzen Ratschläge fand ich doof. Ich komme mit solchen Ratgebern nicht zurecht.
Also habe ich einfach für mich beschlossen, dass ich häufiger lachen werde … und siehe da es funktioniert.

Es hat mich tatsächlich auch etwas Überwindung gekostet aber ich bin auf einem guten Weg.

Jedesmal wenn die Kinder über etwas lachen … lache ich mit … erst künstlich und dann steckt es mich an. Ich zwinge mich praktisch dazu mehrmals am Tag zu lachen und es klappt. Vor allem aber bringt es Spaß.
Momentan klappt es aber nur im engsten Kreis meiner Familie (Papa + Kinder) aber ich werde nicht locker lassen und versuche den Kreis zu erweitern. Denn ich will in meinem Leben nicht abwesend sein und ständig in Tagträume verfallen, die rauben mir auch viel Zeit.

(Da kommt mir ein Gedanke: ich hab mal als Tierarzthelferin gearbeitet und stand mitten im OP und habe geträumt … während einer OP muss ich mich zu 100 % konzentrieren und das konnte ich nicht. Also habe ich meinen Berufswunsch Tierazt gestrichen … da gab es aber auch paar andere Gründe.

Ich vermisse aber die Medizin und den „Blick in den Körper“, das alles hat mich interessiert aber ich konnte mit der Verantwortung nicht umgehen.)

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Kochen für/mit 3 Kindern

Die letzte Nacht habe ich wenig Schlaf bekommen, musste sogar mit dem Kleinen auf dem Sofa schlafen (Baby im Kinderwagen neben mir) und ihn schaukeln, weil er alle wach gehalten hat.

Heute Morgen waren wir alle erkältet und schlecht gelaunt. Da war ich dann ganz froh, dass der Nachbarsjunge kam und für Ablenkung sorgte. Er blieb fast den ganzen Tag und somit hatte ich drei kleine Kinder bei mir und wollte für sie kochen.
Nach der Nacht, hatte ich keinen Nerv mir noch Druck zu machen wegen dem gesunden Essen. Ich habe Musik angemacht, getanzt und dabei gekocht. Siehe da … Es lief gut und die Jungs haben alles aufgegessen. Es gab Fischstäbchen (in Form von Delphinen und Seesternen) mit Kartoffelwürfeln und Buttergemüse. Zum Nachtisch habe ich Schokoladen Pudding gekocht.
Alles nicht gesund aber dafür waren alle gut gelaunt und haben den Tag genossen.

Nach dem Mittagessen war ich erstaunt, wie gut es mit den Jungs lief. Wer weiß, vielleicht ist doch etwas daran, dass es mit drei Kindern einfacher ist. Aber dann würde ich wohl garnicht mehr zum schlafen kommen und müsste vom schwarzen Tee und Kaffee auf Energy Drinks umsteigen. 😉

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Mit Spaß durch den Alltag.

Unsere Jungs haben hin und wieder keine Lust auf Zähne putzen, Hände waschen oder alleine schon den Gang zum Bad.

Dann kann ich die Buben am besten mit Gesang und Spiel motivieren.

1. Der Weg zum Bad – Gerade jetzt wollen die Jungs spielen und haben keine Lust mitzukommen.
So kriege ich sie dann doch: „Alle einsteigen … tuff tuff … die Türen schließen … tuff tuff tuff die Eisenbahn, wer will mit zum Zähne putzen fahren, alleine fahren mag ich nicht, darum nehme ich meinen Bruder mit …“.
Dann halten wir uns an den Händen und laufen in einer Reihe zum Bad.

2. Zähne putzen – Da singe ich z.B.: „Zähne putzen, Zähne putzen kann doch jedes Kind,
Zähne putzen, Zähne putzen geht doch so geschwind – wir putzen die Zähne – schrub schrub schrub schrub schrub schrub schrub – dann müssen wir sie schrubben, bis sie sauber sind – dann müssen wir sie schrubben, bis sie sauber sind“.
Mein großer mag es auch, wenn ich ihm beim schrubben erzähle, was ich gerade in seinem Mund sehe z.B. „der rote Bonbon den er heute gegessen hat und da noch ein grüner. Da ist ja noch etwas Gurke und da klebt noch Reis an den Zähnen … Owaj und da sind ja auch ganz viele weiße Mäuse“.
Da muss er dann so lachen, dass der Mund automatisch auf bleibt und ich putzen kann. Wenn er gut drauf ist, putzt er auch allein die Zähne.

Allerdings muss ich auch gestehe, dass ich häufig so müde bin oder in Gedanken, dass ich keine Lust auf Späße habe. Es lohnt sich aber mich aufzuraffen, weil wir dann schneller fertig sind, wenn die Jungs mitmachen.
Wie bekommt ihr Eure Kinder dazu sich alleine umzuziehen, aufzuräumen oder habt ihr andere schöne Lieder?

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Die erste Ernte

Ich liebe es meine Kinder im Garten zu beobachten. Mein Großer ist total stolz auf unser Beet. Jeden Tag sitzt er im Beet und nascht. Selbst wenn die Johannisbeeren und Stachelbeeren noch nicht reif sind und bitter schmecken, will er sie essen. Es verzieht ihm das ganze Gesicht vor Bitterkeit aber er nascht weiter.

Wir haben jetzt schon Radieschen, Salat, Knoblauch und hin und wieder etwas Obst ernten können.

Demnächst sind dir Kartoffeln dran.

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